Stelle ich mich selbst in eine SafeSpaceZone? Ist da nicht sehr viel Selbstmitleid, das mich davor rechtfertigt, endlich richtig loszulegen, wirklich jede Gelegenheit zu nutzen, um mit meiner Selbstverwirklichung voranzukommen? Ich stimme vielleicht nicht allem zu, was sie schreibt, doch für mich ist es der richtige Arschtritt zur richtigen Zeit, so sitze ich gerade neben meinem schlafenden Kind, mitten am Tag und schreibe endlich wieder. Ich möchte da mehr Disziplin an den Tag legen. Wenn er schön spielt (und er spielt unfassbar gut allein), eben doch mal auch meinen Laptop schnappen und dabei schreiben. Etwas, das ich mir nicht erlaube, weil ich ihm immer meine volle Aufmerksamkeit schenken will. Aber was, wenn es genauso wichtig ist, dass er sieht, auch jetzt schon, dass ich für meine Träume kämpfe, dass ich eben auch mal beschäftigt bin und versuche jede Minute zu nutzen, die er mir schenkt. Denn sonst wird mir niemand etwas schenken. Ich bin schön allein verantwortlich für mein Vorankommen, für mein Ausleben und aus mir herauskommen. Und ich werde da auch beharrlich dran arbeiten, solang bis die ersten Früchte zu ernten sind. Nur dafür brauche ich etwas mehr Biss und das sehe ich jetzt auch ein.
Das Buch kann ich im übrigens wärmstens empfehlen. Eine richtige Kampfansage für Frauen, für sich einzustehen und wirklich im Leben als Subjekt zu stehen und zu handeln.